Das Gebäude

Mit der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen mit Japan 1953, erwarb die Republik Österreich 1955 im Tokioter Stadtteil  Minato-ku ein Grundstück mit darauf befindlichem Haus.

Bereits 1968 stellte sich heraus, dass das heiße und feuchte Tokioter Klima dem Bau in seiner Substanz stark zugesetzt hatte und zu ersetzen war. Mit dem Bau des neuen Botschaftsgebäudes wurde im Herbst 1973 begonnen. Für die Planung und Durchführung des Projektes konnte der japanische Architekt Fumihiko Maki – einer der renommiertesten und bedeutendsten Architekten Japans, der unter anderem auch Pritzkerpreisträger ist – gewonnen werden. Mit der Innenausstattung der Veranstaltungsräume des Botschafters wurde der österreichische Architekt Emmerich Simoncsics beauftragt. Im Konzept von Architekt Maki wurde der existierende japanische Garten mit seinem Altbaumbestand als integraler Bestandteil der Veranstaltungsräume des Botschafters berücksichtigt. Im April 1976 wurde das neue Botschaftsgebäude eröffnet.