Christina Stadlbauer „Ceramic Scar Tissue“

6. Nov. 2018 Küstleringespräch im BioClub Tokyo

http://bioclub.org

Christina Stadlbauer ist eine in Helsinki lebende Künstlerin aus Österreich. BioClub Tokyo hat sie zu “Art in Residence“ eingeladen. Ursprünglich wurde Kin Tsugi verwendet, um gebrochene Keramiken zu reparieren. Anstatt die Bruchstücke einfach zusammen zu kleben, wird hierbei ein Klebstoff mit Gold oder Silber gemischt und die dadurch entstandenen Bruchlinien und Risse sichtbar verziert. Die Oberfläche der Keramiken werden dadurch teilweise sogar verschönert. Fasziniert von der Philosophie hinter dem Handwerk erforscht Christina Stadlbauer diese traditionelle Technik in ihrer Kunstpraxis. Sie wendet das Prinzip auf andere Materialien wie geliebte persönliche Gegenstände an, aber auch auf eine eher konzeptuelle Art und Weise: auf gebrochene Orte, Gemeinschaften und Situationen im Alltag.

Martin Ebner & Chiara Minchio

3. Nov. Gallery Dalston, Tokyo

http://martinebner.org/

In ihrer gemeinsam konzipierten Ausstellung für die Galerie Dalston in Sumida-ku nehmen Martin Ebner und Chiara Minchio Bezug auf die besondere urbane Situation dieses, in einem strukturellen Wandel begriffenen Bezirkes von Tokio. Wo sich vor kurzem noch eine Vielzahl kleiner, familienbetriebene Läden und Handwerksbetriebe in den ebenerdigen Eingangsräumen (genannt „Doma“) befanden, werden diese Bereiche nun zunehmend als Parkgarage genützt, oder sogar vereinzelt, wie in diesem Fall, als junge Kunstgalerie.

http://dalston.galaxy.bindcloud.jp/

Fotografie Ausstellung „Basquiat & Künstler in NY“ von Roland Hagenberg

8. September – 21. Oktober 2018, Geschlossen am 16. Oktober

Mitsubishi Estate Artium, Fukuoka

http://artium.jp

Der österreichische Schriftsteller und Künstler Roland Hagenberg lebte in den 1980er Jahren in New York. Damals fotografierte er den Künstlern Jean-Michel Basquiat bei der Arbeit im Atelier. Die Ausstellung präsentiert diese einzigartige Dokumentation von Basquiat sowie Fotos anderer legendärer Künstler wie Andy Warhol, Keith Haring und Robert Mapplethorpe, mit denen Hagenberg zusammengearbeitet hat.

Joseph Haydn – Musik und Leben im Schloss Esterházy / Eine Ausstellung mit Objekten aus der Sammlung Privatstiftung Esterházy

Eröffnung

Termin: 2. Juli 2018 | 19:00 – 21:00 (Einlass 18:45)

Venue: Kulturforum der Österreichischen Botschaft Tokyo

1-1-20, Moto-Azabu, Minato-ku, Tokyo

Eintritt frei

Anmeldung bis 29. Juni via Online-Formular: https://goo.gl/forms/9BzsIDesvidPcXAX2


Ausstellung

Wann : 3. Juli – 16. Juli 2018, Montag – Freitag,  13:00 – 16:45

Wo : Kulturforum der Österreichischen Botschaft Tokyo

1-1-20, Moto-Azabu, Minato-ku, Tokyo

Eintritt frei

In dieser Ausstellung werden  historisch wertvolle Archivalien aus dem Leben und Schaffen Joseph Haydns gezeigt. Der Komponist stand über 40 Jahre als Hofkapellmeister und Komponist im Dienst der Fürsten Esterházy. Die Familie Esterházy ist eine bedeutende ungarische Adelsfamilie. 1687 wurde die Familie vom österreichischen Kaiser in den Fürstenstand erhoben und wählte Eisenstadt als ihren Hauptsitz aus. Über die Jahrhunderte hinweg baute die Familie eine bemerkenswerte Kunstsammlung auf und war Mäzen zahlreicher bedeutender Künstler. Die zu sehenden Ausstellungsstücke werden zum ersten Mal das Schloss Esterházy in Eisenstadt verlassen.

Bei der Eröffnung wird Dr. Florian Bayer, der Leiter der Sammlungen der Esterházy Privatstiftung, zur Ausstellung sprechen.

Behind the Terrain: sketches on imaginative landscapes

Gruppeausstellung: Stephanie Misa, Veronika Burger, Eva Engelbert, Mika Maruyama, Oliver Cmyral

12. – 27. Mai Koganei Art Spot Chateau 2F
http://sketchlands.tumblr.com/tokyo

Die Ausstellung untersucht Fragen, die sich aus der Wechselbeziehung von Erinnerungspolitik, Erinnerung sowie individueller Historizität innerhalb der kritischen Forschung und Kunstpraxis ergeben. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt von österreichischen, niederländischen, japanischen, vietnamesischen und indonesischen KünstlerInnen. Im Rahmen der Ausstellung werden bei einem Symposium zu den Themen der Ausstellung auch die österreichischen Künstler als Sprecher teilnehmen. (19. Mai & 20. Mai).

„STRAWBERRY JAM“ Fotoausstellung von Sybilla Patrizia

1. März 2018 | 19:00 – 21:00 (Einlaß 18:45)
Österreichisches Kulturforum Tokyo
1-1-20, Moto-Azabu, Minato-ku, Tokyo Map
Eintritt frei
Anmeldung bis 28. Februar unter: https://goo.gl/forms/hqaqRaslGJydoQwe2

In ihrem Fotobuch und Projekt „Strawberry Jam”, widmet sich die österreichische Künstlerin Sybilla Patrizia dem japanischen Fetisch zu Jugend und Niedlichkeit in der zeitgenössischen japanischen Mainstreamkultur. Dies äußert sich zum Beispiel in der Selbstdarstellung einiger jugendlicher und erwachsener Frauen, sowie weiblicher Mediendarstellungen in Werbung, Manga oder Videospielen. In der Fotoserie zeigt die Künstlerin, die Begeisterung für Jugendlichkeit und Niedlichkeit in einer Vielzahl von Sub- und Mainstream-Kulturen; von der komplexen Welt der Lolita und Decora Girls in Harajuku, zur Fixierung der japanischen Mainstreammedien auf das Schulmädchen und ihre Uniform bis hin zu populären kosmetischen Schönheitsidealen, die Frauen jünger und niedlicher erscheinen lassen.
Sybilla Patrizia ist eine in Tokio lebende Künstlerin. In ihrer Arbeit als Dokumentarfotografin beschäftigt sie sich mit sozialen und politischen Themen wie dem Leben der tibetischen Diaspora in Nordindien und der “Umbrella Revolution” 2014 in Hongkong. Sie ist Absolventin der University of Westminster in London und ist derzeit Stipendiatin des Monbukagakusho Scholarships an der Tokyo University of the Arts. Im Jahr 2011 wurde Sybilla mit einer Goldmedaille bei der “Österreichischen Staatsmeisterschaft der Jugendfotografie“ ausgezeichnet und war teil der “2016 Smashbox Emerging Photographers Showcase“ in London. Ihre Arbeiten wurden bisher in Österreich, Deutschland, Japan, Großbritannien und den USA ausgestellt und veröffentlicht.
Website: http://www.sybillapatrizia.com
Instagram: @sybillapatrizia